
Apple Rechner sind besonders bei Ärzten beliebt, die sich gerne auf ihre Patienten und nicht auf die Technik konzentrieren. Die beiden Mediziner Dr. med. Detlef Baare, Facharzt für Allgemeinmedizin und Orthopädie in Köln, und Dr. med. Tom Straessle, Facharzt für Allgemeinmedizin in Hamburg, steuern mit ihren Macs nicht nur den Praxisalltag, sondern die gesamte kardio-pulmonale Diagnostik. Mit dem Anwendungsprogramm PADSY (Patienten-Diagnose-System) von Medset führen sie Ruhe- und Belasungs-EKG, Langzeitblutdruck, Langzeit-EKG und spirometrische Messungen durch, werten die Untersuchungen am Mac aus und speichern die Ergebnisse in der digitalen Patientenakte.
Die Budgets im Gesundheitswesen sind knapp. Auf moderne Computertechnik können Ärzte heute jedoch nicht mehr verzichten. Die ausführlichen Dokumentationspflichten oder die Abrechnung der erbrachten Leistungen mit den Krankenkassen lassen sich schlicht und ergreifend mit Hilfe moderner Technologie in kürzerer Zeit erledigen. So bleibt mehr Zeit für den Patienten.
Daher steuern Dr. Tom Straessle und Dr. Detlef Baare den gesamten Ablauf ihrer Arztpraxen mit Macs. „Bei der Auswahl der Computerausstattung für meine Praxis legte ich besonderen Wert auf eine benutzerfreundliche Bedienung der Programme und eine einfache Handhabung der Geräte,“ beschreibt Dr. Baare seine Anforderungen an die Rechentechnik. Als er die Praxis Anfang 2006 übernahm investierte er in eine Komplettausstattung von Hard- und Software; der Vorgänger arbeitete noch mit Karteikarten.
Mit den Apple Rechnern organisieren die beiden Ärzte nicht nur den kompletten organisatorischen Ablauf ihrer Praxen – die Macs unterstützen die Mediziner auch bei der Diagnostik.

Dr. Detlef Baare entschied sich für Apple Rechner und ein Praxismanagementsystem von Medys. Die Zuverlässigkeit und das intuitive Bedienkonzept der Apple Technologie ist ihm schon seit Anfang der 90er Jahre bekannt, als er sich mit einem ,Classic’ erstmals für einen Mac entschied. „Die Einfachheit mit der das gesamte System aufgebaut ist überzeugt mich. Nach einem kurzen Ausflug in die PC-Welt kehrte ich schnell wieder zurück zum Mac,“ begründet der Arzt seine Entscheidung. Auf Medys wurde er durch einen Kollegen gebracht, der auf einer Fortbildungsveranstaltung seine Präsentation auf einem iBook durchführte.
Dr. Detlef Baare: „Das intuitive Bedienkonzept und die hohe Zuverlässigkeit der Apple-Rechner überzeugen mich und meine Assistentinnen von Tag zu Tag.“ Nur etwa vier Stunden dauerte die Installation, des aus fünf Macs bestehenden Netzwerks, in der Kölner Praxis für Allgemeinmedizin. Nach weiteren drei Stunden waren die Assistentinnen bereits mit dem System vertraut und konnten selbstständig damit umgehen.

PADSY - das Anwendungsprogramm für kardio-pulmonale Diagnostik - integriert sich nahtlos in die Client-Server-Architektur des Mac-Netzwerks und ist die erste für den Mac verfügbare EKG-Plattform überhaupt. Dr. Detlef Baare: „Dabei unterstützt das EKG-Messgerät den Arzt nicht nur bei der Aufzeichnung der Messdaten, sondern es zeigt mir an, welche der Elektroden eventuell nicht richtig angebracht ist.“ Das System verfügt zudem über automatische Auswertemechanismen, die verdächtige Herzschläge und –rhythmen erkennen.
PADSY passt sich – wie der Mac – den individuellen Ansprüchen der einzelnen Anwender an. Besonders häufig verwendete Menüs öffnen sich automatisch. Die Größe der einzelnen Fenster sowie die Darstellung und Komplexität ihrer Inhalte können die Ärzte frei konfigurieren. Jeder Anwender ist innerhalb kurzer Zeit in der Lage ein eigenes Benutzerprofil zu erstellen.
Besonders gelungen findet Dr. Tom Straessle die Menüführung. „Der innovative Navigationsbaum erleichtert den Einsatz der komplexen Software enorm. Er führt sicher durch das ganze Programm. Eine übersichtliche Bedienstruktur ersetzt tief verschachtelte Untermenüs und unverständliche Symbol-Schalter.“ Die Ärzte wissen zu jedem Zeitpunkt an welcher Stelle des Programms sie sich befinden. Zwischen unterschiedlichen Anwendungen wechseln sie jederzeit einfach hin und her.
Dr. Tom Straessle: „Ob auf der Liege, beim Ruhe EKG, oder beim Belastungs-EKG auf dem Fahrrad. Nach der Anmeldung beim PADSY-Modul legt man die Elektroden an und los geht’s. Der gesamte Untersuchungsablauf ist einfach und übersichtlich gestaltet.“ Der Belastungstest auf dem Fahrrad startet mit 25 Watt. Je nach Herzschlag steigert der Mac die Leistung und steuert so den Ablauf der Untersuchung. „Das Ergebnisprotokoll von Langzeit-EKG oder Langzeitblutdruckmessungen übertrage ich vom PADSY-Modul über eine GDT-Schnittstelle einfach an das Praxismanagementsystem,“ erläutert der Allgemeinmediziner den Datenaustausch zwischen PADSY und dem Mac.

Manuelle Eingaben von Patientendaten gehören in den allgemeinmedizinischen Praxen von Dr. Detlef Baare und Dr. Tom Straessle der Vergangenheit an. Mit dem Einlesen der Versichertenkarte gelangen die Patientendaten in das System. Unmittelbar nach der Anmeldung sehen die Ärzte den neuen Patienten in ihrer Arbeitsliste und mit einem Mausklick gelangen sie zu den Ergebnissen der Voruntersuchungen. So können die beiden Ärzte nicht nur auf die Daten der EKG-Tests zugreifen sondern auch auf Ultraschallbilder. „Die hohe Auflösung moderner Ultraschallsysteme versetzt die Ärzte heute in die Lage Bilder aus dem Körper zu erhalten für die vor wenigen Jahren noch Röntgenuntersuchungen nötig waren,“ beschreibt Dr. Tom Straessle die moderne Untersuchungsmethode. Durch einen Druck auf den Fußschalter schickt er während der Ultraschalluntersuchung die Bilder, die den Befund darstellen, über den Firewire-Anschluss hinüber zum Mac. Dort zieht er sie anschließend – per ,drag and drop’ – einfach ins Patientenmanagementsystem und schon sind sie mit der Patientenakte verknüpft.
Ähnlich verfährt Dr. Tom Straessle mit dokumentationspflichtigen Verletzungen. die fotografiert der Arzt einfach mit einer handelsüblichen Digitalkamera, überträgt sie mit Hilfe eines USB-Kabels an iPhoto und holt sie wieder per ,drag and drop’ in die Patientenakte. Neben iPhoto und Mail, dem Standardprogramm für E-Mails, nutzt der Allgemeinmediziner regelmäßig Safari. Mit dem Webbrowser holt er im Internet Informationen über reisemedizinische Beratungen eine. Dr. Tom Straessle: „Ich verfüge über einen Online-Abonnentenzugang am Hamburger Tropeninstitut, das ein Beratungsprogramm für Ärzte zur Verfügung stellt. Dort gebe ich die individuellen Reisedaten ein und erhalte sofort eine individuelle Empfehlung bezüglich Impfungen oder Malaria-Prophylaxe.“ Außerdem nutzt Dr. Tom Straessle Safari natürlich für die medizisch-wissenschaftliche Recherche im Internet, um sein Wissen stets auf dem neuesten Stand zu halten oder, um sich aktuelle Daten zur Verbreitung der Influenza auf der Seite des Robert-Koch-Institutes anzusehen.
Zudem wählen die Ärzte die Mailbox ihres jeweiligen Großlabors an, an das sie die Blut- und Urinproben ihrer Patienten schicken. Das Großlabor legt die Ergebnisse der Analysen unmittelbar nach der Diagnostik digital in der Mailbox ab.
Seit Anfang 2006 unterstützt die Dr.med. Ulrike Niehaus Dr. med. Tom Straessle in der Hamburger Praxis für Allgemeinmedizin. Die Ärztin lernte in der modern ausgestatteten Praxis erstmals Apple Rechner kennen und ist begeistert. „Ich war verwundert, wie einfach der Umgang mit einem Computer sein kann.“
Der Mac ist in der Arztpraxis regelrecht ein Allroundtalent, ob Patientendatenverwaltung, Steuerung externer Diagnosesysteme über die USB-Schnittstelle, die Übertragung von Bilddaten von Digitalkameras per Firewire, oder die simple Modemverbindungen, es gibt nichts, was der Mac nicht kann.